Von der Rolle zum Skill: Skillbasierte Organsation

 

Klassische Organisationen fragen auf der Suche nach Expertise: Wessen Job ist das?  Skillbasierte Organisationen fragen: Wer kann das? 

 

Dieser Perspektivwechsel öffnet die Sicht auf die Fähigkeiten der gesamten Organisation. Was können wir? Was sollten wir können, um unsere Aufgaben zu meistern und unsere Ziele zu erreichen? Wo finde ich relevante Kenntnisse für heute und morgen in meinen Teams? Wo muss ich Skills vertiefen, ergänzen oder dazu kaufen? 

 

So wird Personalentwicklung strategisch und messbar.  


Transparenz = Vertrauen = Wirksamkeit

Erklärbare KI zeigt, aus welchen Daten welche Erkenntnisse abgeleitet werden.

 

Diese Transparenz ist essentiell im Kontext von Skillidentifikation: 

  1. Hier werden Menschen bewertet. Laut EU KI Act ist dies ein HighRisk Use Case, der vollständige Transparenz zur gewonnenen Erkenntnis liefern muss. Generative KI basiert auf mathematischer Wahrscheinlichkeit und kann keine Erklärbarkeit liefern - ist hier nicht zulässig
  2. Technologie ist immer auch Psychologie: Vertrauen Menschen der Technologie, wird sie wirksam genutzt. Im Kontext von Skillidentifikation bedeutet dies: Vertrauen durch Transparenz. Die Menschen erhalten Einsicht in ihr durch KI erstelltes Skillprofil inklusive der Herleitung dieses Skillprofils durch das Aufzeigen der pro Skill genutzen Datenquellen. Vertrauen verwandelt sich in Mehrwert: Ich verstehe, was es mir nutzt, wenn ich gute Daten produziere - und das Unternehmen erhält eine bessere Datenqualität für höherwertige Erkenntnisse. 
  3. Demokratisierung von Daten: So werden Daten für einen größeren Personenkreis innerhalb des Unternehmens zugänglich und nutzbar - sowohl für sich selbst als auch für die Organisation. Menschen können fundiertere Entscheidungen treffen und sich basierend auf ihren Fähigkeiten entwickeln: Mehr Transparenz liefert mehr Chancengleichheit, und überzeugt damit auch bei Mitbestimmung und anderen Gremien.